Entstehungsgeschichte des Clubs
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Unser Club wurde am 9. Oktober 1950 als Deutsch-Amerikanischer Frauenclub Würzburg unter der Präsidentschaft einer Deutschen (Frau Dr. Eva Brandenstein) und einer amerikanischen Offiziersfrau (Mrs. Edith Sega) gegründet. Hier trafen sich Angehörige beider Nationen, um Achtung voreinander, gegenseitiges Verstehen und Freundschaft bei vielfältigen Aktivitäten und wohltätigen Projekten zu pflegen. Unmittelbar nach dem Krieg war eine völkerübergreifende Pflege von freundschaftlichen Beziehungen zwischen Siegern und Besiegten, Amerikanern und Deutschen, undenkbar; es galt die Politik der „Nicht-Fraternisierung“.
Erst Ende 1946 änderte sich diese Einstellung, forciert durch den damaligen amerikanischen Außenminister Byrnes, der deutsch-amerikanische Clubs ausdrücklich befürwortete und ihre Förderung unterstützte.
Bis zum Jahr 2003 hatte unser Club eine Doppelspitze: Eine amerikanische und eine deutsche Präsidentin teilten sich für jeweils mindestens ein Jahr die Leitung. Das Clubleben war äußerst aktiv, jährlich wurden deutsche Studenten in die USA vermittelt und umgekehrt amerikanische nach Würzburg gebracht. Es entstanden intensive Freundschaften zwischen den Frauen der beiden Nationen und deren Familien.
Mit dem Abzug der amerikanischen Infanterie-Division aus Würzburg gab es keine amerikanischen Clubmitglieder mehr, so dass im Jahr 2006 für den deutsch-amerikanischen Frauenclub ein neuer Name gefunden werden musste; der Club firmiert seitdem als „Internationaler Frauenclub Würzburg e.V.“ und hat jetzt nur noch eine (deutsche) Präsidentin. Seine Ziele und Leitgedanken sind von diesen Änderungen aber unberührt, wenn auch heute die Förderung der Verständigung und Freundschaft zwischen deutschen Frauen und Frauen aller Nationen im Fokus steht. Das Engagement der Clubdamen im öffentlichen Leben zum Wohle Anderer und die intensive Unterstützung des Schüler- und Studentenaustausches zwischen Deutschland und den USA sind aber unverändert sehr wichtige Bestandteile der Clubarbeit.
Club History...
Our club was founded on October 9, 1950, as the German-American Women’s Club of Würzburg under the joint leadership of a German president, Dr. Eva Brandenstein, and the wife of an American military officer, Mrs. Edith Sega. The club brought together women from both nations to promote mutual respect, understanding, and friendship through cultural activities, social gatherings, and charitable projects.
In the years immediately following World War II, friendly relations between Americans and Germans were far from common. Under the Allied policy of non-fraternization, contact between the occupying forces and the German population was strictly limited. It was not until late 1946 that this policy began to change, encouraged by U.S. Secretary of State James F. Byrnes, who publicly supported the establishment of German-American friendship organizations.
Until 2003, the club was led by two presidents—one German and one American—who served together for at least one year. During this period, club life flourished. Annual student exchanges enabled German students to visit the United States while American students came to Würzburg. Lasting friendships grew not only among the members themselves but also between their families, strengthening the bonds between the two cultures.
Following the withdrawal of the U.S. Army from Würzburg, the club no longer had American members. As a result, the organization adopted a new name in 2006 and has since been known as the International Women’s Club Würzburg e.V. The club is now led by a single German president.
Although the club has evolved over the years, its mission remains unchanged. Today, it is dedicated to fostering friendship, mutual understanding, and cultural exchange among women of all nationalities. Community service, charitable engagement, and strong support for educational and cultural exchange—especially between Germany and the United States—continue to be central to the club’s work.